Einträge von Reinhard Vorwerk
Heute Nachmittag ist großes Stühlerücken im Kreistag

Schichtwechsel im Kreistag für mehr als die Hälfte der Belegschaft. Personelle Veränderungen gehören zu den Gesetzmäßigkeiten am Beginn einer neuen Wahlperiode. Bei der heutigen konstituierenden Sitzung in der Heidmarkhalle Bad Fallingbostel fällt diese Zäsur aber ungewöhnlich groß aus: 30 der 50 ehrenamtlichen Kreistagsabgeordneten sind neu im Geschäft und werden verpflichtet.

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Reinhard Vorwerk
Zwei neue Chefärzte fürs Klinikum

Soltau. Durch einen kompetenten Neuzugang und die Neubesetzung mit einem bewährten Experten in der Chirurgie will das Heidekreis-Klinikum (HKK) nach Aussage seines Geschäftsführers Dr. Achim Rogge „die fachliche Spezialisierung am Standort Soltau noch mehr in den Mittelpunkt stellen“. Dr. Serkan Özkir wechselt aus dem Allgemeinen Krankenhaus (AKH) Celle, wo er zuletzt leitender Oberarzt war, in die Heide.

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Reinhard Vorwerk
HKK will orthopädische Eingriffe verdoppeln

Soltau. Die Zeit der medizinischen Universaltalente sei vorbei, sagt Dr. Achim Rogge, Geschäftsführer des Heidekreis-Klinikums (HKK). „Medizin ist hochspezialisiert.“ Den „Alleskönner“ könne es bei den heutigen Anforderungen, die allein die Medizintechnik schon stelle, nicht mehr geben. Um qualitativ hochwertige Medizin, die sich immer auf dem Stand der neuesten Behandlungsmethoden befindet, anbieten zu können, müsse es Spezialisten in den jeweiligen Fächern geben. Entscheidend sei, dass ein systematischer Austausch zwischen den Abteilungen stattfindet, damit alle von Erfahrungen und Fortschritten profitieren können.

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Reinhard Vorwerk
HKK auf gutem Weg, aber noch rote Zahlen

Walsrode. Dem Patient Heidekreis-Klinikum (HKK) geht es besser. Er hat die Intensivstation verlassen, sein Zustand hat sich in den beiden zurückliegenden Jahren stabilisiert. Er ist aber weiterhin auf (Finanz-)Spritzen seines Gesellschafters, des Landkreises Heidekreis, angewiesen, um die Defizite auszugleichen, die auch in den nächsten Jahren geben wird – wenn auch in geringerem Umfang als zuletzt.

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„Einmalige Chance“ der Erreichbarkeit

Bad Fallingbostel. Die Auseinandersetzung um das zukünftige Heidekreis-Klinikum (HKK) dürfte nach dem Bürgerentscheid im April mit einer Mehrheit für den Standort F4 südlich von Bad Fallingbostel beendet sein, sagt Karin Thorey. Nach Beendigung des Streits geht Bad Fallingbostels Bürgermeisterin davon aus, dass die Planung für das neue HKK „in ruhigeren Bahnen“ verlaufen werde – ein Wunsch, bei dessen Realisierung der Bahn nach Überzeugung der Verwaltungschefin ein nicht zu unterschätzender Part zukommen werde. Denn die Anbindung des Klinikums an das Schienennetz, die Einrichtung eines Bahn-Haltepunkts in fußläufiger Nähe, spiele eine wichtige Rolle im Konzept.

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Landrat: HKK ohne Haltepunkt der Bahn wäre ein Treppenwitz

Bad Fallingbostel. Zurzeit rauscht der Erixx noch ungebremst über den Bahnübergang im Verlauf der Walsroder Straße am südlichen Ortausgang von Bad Fallingbostel. Das soll sich ändern, wenn das neue Heidekreis-Klinikum (HKK) seinen Betrieb aufnimmt. „Ende 2026 oder etwas später“, so HKK-Geschäftsführer Dr. Achim Rogge. Dann soll es dort einen Bahn-Haltepunkt geben.

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„Ohne Wenn und Aber“, doch Bedenken gegen F4 bleiben

Soltau. Nahezu im Wochenrhythmus hatten die Initiatoren des HKK-Bürgerbegehrens in den zurückliegenden Monaten zum Gespräch ins Hotel Meyn eingeladen. Am Dienstag standen die vier Protagonisten Otto Elbers, Adolf Köthe, Werner Salomon und Dr. Wolfram Franz zum 15. und nach eigener Ansage auch zum letzten Mal Rede und Antwort, aber auch, um Bilanz zu ziehen.

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Parteienkolumne: Landrat nicht zu halten

Die Auseinandersetzung um den Standort des Heidekreis-Klinikums (HKK) geht in eine neue Runde. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens ziehen vor das Verwaltungsgericht, um auf diesem Wege den Bürgerentscheid zu erreichen, weil ein vom Kreisausschuss in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten den Bürgerentscheid voraussichtlich als unzulässig einstufen wird.

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HKK: Initiative zieht vor Gericht

Soltau. Überraschend kommt die Nachricht nicht, sondern sie ist angesichts der verfahrenen Situation der in der Auseinandersetzung um den Standort für das neue Heidekreis-Klinikum fast schon unausweichlich: Die Initiatoren des Bürgerbegehrens für ein neues Heidekreisklinikum in der Mitte des Heidekreises bei Dorfmark wollen jetzt den Klageweg beschreiten.

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Parteienkolumne: Kein Verständnis für Röbberts Vorstoß

F4, D4 – auf Speisekarten von Chinarestaurants verbergen sich hinter derartigen Buchstaben-Ziffernkombinationen Spezialgerichte des Hauses. In der Auseinandersetzung um das Heidekreisklinikums (HKK) stehen sie für mögliche Standorte des neuen Klinikums, wobei sich bisher alles auf F (Bad Fallingbostel) und D (Dorfmark) kaprizierte.

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Kreis vertagt Beschluss zu HKK-Bürgerentscheid

Bad Fallingbostel. Der Kreisausschuss (KA) hat die für den gestrigen Donnerstag erwartete Entscheidung über den Termin für den Bürgerentscheidung zum Standort des Heidekreisklinikums (HKK) überraschend ausgesetzt. „Der Kreisausschuss hat die Entscheidung über die Zulassung des Bürgerent-
scheids vertagt und holt darüber ein Rechtsgutachten ein.“

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Rechtliche Voraussetzungen geschaffen

Im weiteren Verlauf der Sitzung schuf der Kreistag mit einem Beschluss über die Satzung zur Durchführung von Bürgerentscheiden die rechtliche Voraussetzung für die von einer Initiative aus dem Nordteil des Kreisgebiets angestrebten Abstimmung gegen den Kreistagsbeschluss zum neuen zentralen HKK-Standort F4 südlich von Bad Fallingbostel. Die Satzung orientiert sich an einer Novellierung des Kommunalverfassungsgesetzes und schreibt vor, dass Bürgerentscheide grundsätzlich wie Kommunalwahlen an einem Sonntag von 8 bis 18 Uhr durchzuführen sind.

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Bürgerbegehren: Verlängerung abgelehnt

Soltau. Der Antrag auf Fristverlängerung für das Bürgerbegehren zum Standort des geplanten Neubaus des Heidekreis-Klinikums (HKK) wurde im Kreisausschuss (KA) am gestrigen Freitagnachmittag abgelehnt. Landrat Manfred Ostermann begründete die Entscheidung damit, dass kein sachlicher Grund mehr dafür gegeben sei. Es seien bereits 10 815 Unterschriften gesammelt worden, 2914 mehr als erforderlich. Der Landrat gab die Entscheidung bei der gestrigen öffentlichen Kreistagssitzung mit dem Kommentar bekannt:

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Kommentar: Landrat muss liefern

Dieser CDU-Kreisparteitag hat noch keine Annäherung gebracht. Die seit der Kreistagsentscheidung vom 26. Juni für den HKK-Standort F4 Bad Fallingbostel unübersehbare Spaltung in Nord und Süd innerhalb des CDU-Kreisverbands besteht weiter, auch wenn es diese geografische Trennung im offiziellen Parteijargon nicht gibt. Selbst für einen relativ unverbindlichen Leitantrag gab es kein einstimmiges Votum, welches als Zeichen hätte gewertet werden können, dass man bereit ist, aufeinander zuzugehen.

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Ostermann unter Beschuss

Bad Fallingbostel. Manchmal kann Beistand von oben nicht schaden. Und so hatte der Walsroder Kirchenkreis-Superintendent Ottomar Fricke für sein Grußwort beim CDU-Kreisparteitag ein passendes Bibelwort parat: „Gott ist weise und mächtig, wer stellt sich ihm in den Weg “, zitierte er aus dem Buch Hiob und leitete daraus einen Rat an die Versammlung ab:

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Reinhard Vorwerk
CDU: HKK-Streit hinterlässt Spuren

Bad Fallingbostel. Die Auseinandersetzung über die Zukunft des Heidekreis-Klinikums (HKK), insbesondere der erbitterte Streit in der Standortfrage für einen HKK-Neubau der zurückliegenden Monate hat bei der Heidekreis-CDU und vor allem bei ihrem Vorsitzenden Spuren hinterlassen.

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Reinhard Vorwerk
„Kreis weiß seit 2018, dass er bauen soll“

Soltau. Die Listen sind vorbereitet und „packenweise verteilt“, wie es Adolf Köthe als einer der Initiatoren formuliert. Auf jedem Blatt ist Platz für fünf Namenszüge, und 10 000 Unterschriften wolle man bei dem jetzt angelaufenen HKK-Bürgerbegehren sammeln. Ziel ist es, den Kreistagsbeschluss für das Areal F4 Fallingbostel als Standort für das neue Heidekreis-Klinikum (HKK) zu kippen.

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Reinhard Vorwerk
Nächste Runde im Kampf um den HKK-Standort

Soltau. Kaum hatte Landkreisjustitiar Norbert Mehnert am Montagnachmittag die Nachricht der Kreisausschuss-Entscheidung über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens übermittelt (BZ von gestern), da legten Werner Salomon und seine Helfer los und hatten nach wenigen Stunden in Schneverdingen die ersten 200 Befürworterunterschriften gesammelt.

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Reinhard Vorwerk
„Fachpersonal sollte um die Ecke wohnen können“

Bad Fallingbostel. Die Entfernung von der angenommenen Mitte des Heidekreises bei Dorfmark führen die Initiatoren des Bürgerbegehrens als gewichtigstes Argument gegen den Krankenhausstandort F4 südlich von Bad Fallingbostel ins Feld. Das müsse man berücksichtigen, sagt die Bürgermeisterin der Kreisstadt, Karin Thorey.

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Reinhard Vorwerk
Bürgerbegehren: „Da sind wir gebrannte Kinder“

Bad Fallingbostel. Dass das zentrale Heidekreis-Klinikum (HKK) auf Bad Fallingbosteler Gebiet liegen würde, war von Anfang an so gut wie sicher. Denn von den sieben möglichen Standorten liegen fünf auf dem Gebiet der Kreisstadt. Bad Fallingbostel erhielt erwartungsgemäß den Zuschlag, doch nach der Entscheidung für den Standort F4 südlich der Kernstadt besteht aus Sicht der Kommune Redebedarf.

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